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Umfrage: 40 Prozent deutscher Elektroauto-Besitzer wollen bidirektional laden

Porsche an Ionity-Ladesäule
Porsche an Ionity-Ladesäule; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Laut einer aktuellen Umfrage wollen rund 40 Prozent der deutschen Elektroauto-Besitzer bidirektional laden.

Mit zunehmender Anzahl von Elektroautos auf den Straßen vieler Länder setzt sich die Erkenntnis durch, dass deren Akkus zu mehr als nur zum Fahren nützlich sind. Die Energie der Auto-Batterien lässt sich auch zur Versorgung von anderen Geräten, ganzen Häusern und sogar zur Stabilisierung des Stromnetzes verwenden.

Beinahe jeder zweite Elektroauto-Fahrer will V2H

V2H steht für die Versorgung von Häusern mit ungenutzter Autobatterie-Energie. Jeder zweite Elektroauto-Fahrer will scheinbar V2H für sein Elektroauto haben. Ein bekannter Batterie-Forscher aus Kanada und Tesla-Partner, Jeff Dahn, hat erst kürzlich verlauten lassen, dass Batterien noch viel zu knapp und wertvoll seien, um sie nur zum Fahren zu nutzen.

Die einfachste Form V2L bieten unter anderem bereits Hyundai und Kia in Form eines Steckdosen-Adapters an. Alle ab Ende 2021 produzierten VW ID.-Modelle sollen in diesem Jahr noch ein Update erhalten, das den großen Akku erst V2H- und dann V2G-fähig macht. Ford zieht beim bidirektionalen Laden gleich und bietet seit Kurzem ein Heimladegerät an, das mit dem Elektro-Pickup F-150 Lightning V2H mit bis zu 9,6 kW Leistung ermöglichen soll. Der F-150 Lightning hat erst kürzlich eine verbesserte Reichweite zugesprochen bekommen.

Viele deutsche Kund:innen wollen genau solche Angebote haben, geht aus einer Umfrage der Beratungsfirma UScale hervor. Zum Thema „Smart Charging“ seien im Januar diesen Jahres rund 1.800 Elektroauto-Fahrer:innen befragt worden. Knapp 50 Prozent wären für V2H, die Speisung von Energie in ganze Häuser zu haben. 40 Prozent sprachen sich für bidirektionales Laden aus. Diese Befragten zeigten sich darüber hinaus für das Thema nicht nur finanziell motiviert, sondern wollen auch mit ihren Elektroautos zur Energiewende beitragen.

Noch gibt es aber kaum Möglichkeiten dazu. Für Smart Charging müssen laut UScale das Auto, die Ladetechnik, die Haustechnik und die Energie-Versorgung miteinander vernetzt werden.

Volkswagen bereitet sich bereits auf bidirektionales Laden vor

Die Wolfsburger Kernmarke scheint mit der Ladetochter Elli, die auch Wallboxen und Ökostrom verkauft, und mit der bald kommenden V2H-Software für ID.-Modelle darauf vorzubereiten. Der erst kürzlich von Youtuber Christopher Karatsonyi, alias Car Maniac, vorgestellte VW ID.Buzz besitzt bereits die Fähigkeit bidirektional zu laden. Auch der neue Renault Mégane E-Tech verfügt über die technischen Voraussetzungen für bidirektionales Laden. Gleiches gilt für das E-Nutzfahrzeug Ford E-Transit.



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