Mazda
Erneuerbare Energien: Mazda setzt auf Biomasse

Mazda setzt auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien. Der Autobauer erforscht aktuell die Möglichkeit, Biomasse als Energieträger einzusetzen in einer Fabrik in Japan.
Mazda hat erfolgreich einen Testlauf mit einem rein biomassebetriebenen Kupolofen in der zentralen Gießerei seines Werks in Hiroshima durchgeführt, schreibt der Autobauer in einer aktuellen Unternehmensmitteilung. Anstelle des fossilen Brennstoffs Koks wurde dabei ein aus Kokosnussschalen gewonnener Biomasse-Brennstoff genutzt.
Diese Maßnahme ist Teil des Mazda-Plans zur Emissionsreduzierung, mit dem das Unternehmen bis 2035 in allen Werken weltweit klimaneutral werden will. Dieser Plan basiert auf drei Säulen: Energieeinsparung, der Umstellung auf erneuerbare Energien und der Einführung klimaneutraler Energieträger. Bis 2050 strebt Mazda zudem CO2-Neutralität in der gesamten Lieferkette an.
Mazda betritt Neuland
Da ein vollständig biomassebetriebener Kupolofen weltweit noch nicht validiert wurde, hat Mazda gemeinsam mit der Gießereiindustrie und lokalen Partnern ein Demonstrationsexperiment durchgeführt. Das Unternehmen plant, die regionale Zusammenarbeit weiter auszubauen und ein Energiekreislaufsystem für die lokale Produktion zu etablieren. Ziel ist es, bis 2030 einen CO2-neutralen Betrieb von Kupolöfen zu ermöglichen, indem aus Abfall gewonnene Biomasse-Brennstoffe wie Biokohlebriketts eingesetzt werden.
Eine zuverlässige Versorgung mit inländischen Rohstoffen ist entscheidend für die vollständige Umstellung auf Biomasse-Kraftstoffe. Mazda gründete daher im März 2023 die Cupola CN Co-Creation Working Group und lud Unternehmen sowie Organisationen ein, Forschung und Entwicklung für die Umstellung auf Biomasse-Kraftstoffe, neue Produktionsmethoden und lokale Rohstoffbeschaffung voranzutreiben.
Beitrag zu Klimaschutz und für die Allgemeinheit
Für das Demonstrationsexperiment wurden Biokohlebriketts aus Kokosnussschalen verwendet. Mazda arbeitet nun daran, in Hiroshima und Umgebung einen lokalen Energiekreislauf zu etablieren, der von der Sammlung von Biomasseabfällen bis zur Brennstoffproduktion reicht. Dadurch soll nicht nur die lokale Industrie gestärkt, sondern auch ein nachhaltiger Beitrag für die Gemeinden geleistet werden.
Mazda wird weiterhin mit der lokalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um den Energiekreislauf in einer gemeinsamen Initiative von Industrie, Regierung, Wissenschaft und Wirtschaft weiterzuentwickeln. Die langfristige Sicherung der Rohstoffversorgung und der vollständige Wechsel auf klimaneutrale Energieträger bleiben zentrale Ziele des Unternehmens.
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