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Dieselskandal

Dieselskandal: Continental muss 100 Millionen Euro zahlen

Gerichtsurteil
Gerichtsurteil, Bild: Unsplash

Der lange Schatten des Dieselabgasskandals fällt heute einmal mehr auf einen heimischen Traditionskonzern der Branche. Continental muss eine Millionenstrafe aufgrund der Verwicklungen in die Manipulation von Abgaswerten bei VW-Dieselmotoren zahlen.

Continental verletzt Aufsichtpflicht

Für Continental wird der Dieselskandal noch einmal teurer: Das Unternehmen wurde nun zu einer empfindlich hohen Strafe verdonnert. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat ein Bußgeld in Höhe von satten 100 Millionen Euro gegen Continental verhängt, wie unter anderem das Handelsblatt heute berichtet.

Manipulation von Motorsteuergeräten

Hintergrund ist eine fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht, wie die Strafverfolgungsbehörde weiter mitteilte. Conti-Beschäftigte hatten die Software der Steuergeräte des Dieselmotors EA189 von VW manipuliert, damit sich geschönte Abgaswerte ergeben. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen sei gut  und konstruktiv gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Conti habe den Vorgang auch durch einen externen Partner aufarbeiten lassen, seitdem habe sich die Kooperation erheblich verbessert.

Dieselskandal: Millionen manipulierte Motoren

Die Ermittlungen gegen Continental liefen bereits seit 2020. Wie sich im weiteren Verlauf herausgestellt hat, wurden über die Jahre etwa 12 Millionen manipulierte Steuergeräte von Conti ausgeliefert. Seit 2007 soll diese Praxis bereits Bestand haben. Neben VW hatten auch weitere Kunden im In- und Ausland Einheiten mit der manipulierten Software abgenommen.

Continental wird gegen den nun ergangenen Bußgeldbescheid keine Rechtsmittel einlegen, wie das Unternehme mitteilte. Wichtig sei, so ließ man wissen, dass nun ein Schlussstrich unter die Angelegenheit gezogen werden könne. Während für Conti dieses Kapitel zu Ende ist, ist noch immer nicht klar, wer die Strafe letztlich zahlt. Zunächst wird Continental das Geld überweisen, allerdings steht man auf dem Standpunkt, die inzwischen abgespaltene Antriebsstrangtochter Vitesco sei maßgeblich für die Verfehlung verantwortlich. Vitesco hatte sich nicht am Untersuchungsverfahren der Staatsanwaltschaft beteiligt und äußert sich weniger einsichtig. Man werde den gesamten Sachverhalt nun zunächst eingehend prüfen. Auch mögliche Rechtswege gegen den Bescheid schloss man bei Vitesco einstweilen nicht aus.


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