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Sparprogramm

Continental muss sparen: Tausende Jobs werden gestrichen

Continental, blaues Auto, Sonnenuntergang
Symbolbild Continental, Quelle: Clinton Naik, Unsplash

Continental streicht kräftig Stellen. An verschiedenen Standorten sollen Mitarbeiter freigesetzt werden. Der Automobilzulieferer möchte mit dem frei gewordenen Geld mehr in Forschung und Entwicklung investieren.

Der Automobilzulieferer Continental aus Hannover hat angekündigt, bis Ende 2026 weltweit weitere 3.000 Stellen in der Forschung und Entwicklung abzubauen. Besonders betroffen ist Deutschland, wo 1.450 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen.

Kürzungen an mehreren Standorten

Der Stellenabbau konzentriert sich laut Unternehmensangaben vor allem auf Hessen und Bayern. Besonders drastisch ist die Situation in Nürnberg, wo der Standort vollständig geschlossen wird. Bereits im vergangenen Jahr hatte Continental einen Abbau von 7.150 Stellen in der Automotive-Sparte angekündigt, von denen mittlerweile 80 bis 90 Prozent umgesetzt seien. Mit den nun zusätzlichen Kürzungen summiert sich der Stellenabbau auf mehr als 10.000 Arbeitsplätze.

Diese deutschen Standorte sind betroffen

An folgenden Standorten möchte das Unternehmen Jobs abbauen:

– Frankfurt am Main (Hessen): 220 von 4.000 Mitarbeitenden
– Babenhausen (Hessen): 220 von 1.800 Mitarbeitenden
– Nürnberg (Bayern): Standort-Schließung mit 140 Angestellten
– Ingolstadt (Bayern): 20 von 1.550 Mitarbeitenden
– Regensburg (Bayern): 40 von 3.800 Mitarbeitenden
In Wetzlar und Schwalbach, wo Continental bereits 2024 Schließungen angekündigt hatte, fallen zusätzlich 210 Stellen weg.

Tochterfirma Elektrobit ebenfalls betroffen

Auch die Continental-Softwaretochter Elektrobit streicht laut Medienberichten 480 Stellen, davon 330 in Deutschland. Die betroffenen Standorte umfassen Erlangen, Braunschweig, Berlin und Stuttgart. Eine Sprecherin des Unternehmens machte hierzu keine weiteren Angaben.

Sparmaßnahmen reichen nicht aus

Continental begründet die Einschnitte mit der angespannten Lage in der Automobilbranche. Ziel sei es, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2027 auf unter 10 Prozent des Umsatzes zu senken. Laut Automotive-Chef Philipp von Hirschheydt werde dennoch weiter in zukunftsweisende Technologien investiert, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Über die genauen Maßnahmen sollen nun Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern geführt werden.

 Betriebsrat warnt vor massiven Folgen

Der Gesamtbetriebsrat kritisiert die Pläne scharf. Betriebsratschef Michael Iglhaut befürchtet einen „umfassenden Kahlschlag“ und sieht die Strategie von Continental kritisch. Der massive Stellenabbau schwäche die Automotive-Sparte, die das Unternehmen noch in diesem Jahr abspalten will. Die Hauptversammlung im April muss der Trennung noch zustimmen, der Börsengang des Bereichs soll bis Ende des Jahres erfolgen. In einer weiteren Meldung berichten wir über eine Strafzahlung für Conti aufgrund des Dieselskandals.


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