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Mehr Stromer auf die Straße: EU will E-Auto-Förderung ausweiten

E.On und Alpitronic arbeiten zusammen: 2.000 neue Ladesäulen in Europa
E.On und Alpitronic arbeiten zusammen: 2.000 neue Ladesäulen in Europa; Quelle: Pressefoto

E-Autos werden von den Verbrauchern in der EU nur mäßig gut angenommen. Zwar ist die Lage nicht überall so düster wie in Deutschland, wo die Elektrowende stockt, wie in kaum einem anderen EU-Land, doch in der ganzen Union sind die Absatzzahlen eher dürftig. Das wird häufig mit den noch immer hohen Preisen für die Elektromodelle in Verbindung gebracht, die Käufer von einer Anschaffung abhalten. Hier will die EU nun Abhilfe schaffen.

Die Europäische Kommission plant eine verstärkte Förderung von Elektroautos und will Flottenbetreibern den Umstieg erleichtern. Laut einem Bericht von Reuters sollen den Mitgliedstaaten Vorschläge unterbreitet werden, um den Wechsel zur Elektromobilität attraktiver zu gestalten. Zudem wird geprüft, welche Maßnahmen den Kauf von Elektrofahrzeugen weiter ankurbeln könnten. Am kommenden Mittwoch stellt die EU-Kommission ihren Aktionsplan für die Automobilbranche vor.

Absatzzahlen weiter dürftig

Die Nachfrage nach Elektroautos in Europa bleibt schwach. Nach Angaben des Branchenverbands ACEA sank der Absatz im Jahr 2024 um 5,9 Prozent. Dies stellt die Autoindustrie vor Herausforderungen, da striktere CO₂-Grenzwerte eingehalten werden müssen. Unternehmen, die ihren Elektroauto-Anteil nicht ausreichend steigern, drohen hohe Strafzahlungen. Die Branche drängt auf eine Lockerung oder Verschiebung dieser Sanktionen, doch ob die EU-Kommission diesem Wunsch nachkommt, ist bislang unklar. Zwar hat die Kommission eine gewisse Kompromissbereitschaft signalisiert, jedoch hält EU-Kommissarin Teresa Ribera weiterhin am Verbrenner-Aus fest, auch wenn sie offen für eine europäische Förderung von Elektroautos ist.

Auch Batteriefertigung muss weiter hochgefahren werden

Die Förderung der Elektromobilität wird in der EU erneut thematisiert. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte bereits Anfang des Jahres gefordert, dass auf europäischer Ebene bessere Anreize geschaffen werden. Erste Signale für eine stärkere Unterstützung waren bereits im Januar erkennbar, nun wird dies durch den Bericht von Reuters weiter untermauert.

Ein weiteres zentrales Thema ist der Ausbau der Batterieproduktion in Europa, um die lokale Wertschöpfung zu stärken. Dies könnte insbesondere chinesische Anbieter treffen, die zunehmend auf dem europäischen Markt präsent sind. Da Batterien rund 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten eines Elektroautos ausmachen, dominieren aktuell Hersteller wie CATL und BYD die Branche. Die europäische Batterieindustrie steht jedoch vor Herausforderungen, wie die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens Northvolt zeigen. Um den Sektor zu stärken, plant die EU gezielte Fördermaßnahmen für europäische Hersteller. Auch ausländische Unternehmen könnten profitieren, sofern sie in Partnerschaften mit europäischen Firmen investieren. Dies soll den Technologietransfer und den Wissensaustausch innerhalb Europas fördern.


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